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Erfinderische Fürsorgevereine
14.05.2014 14:43 (3445 x gelesen)

Erfinderische FürsorgevereineErfinderische Fürsorgevereine

Die Fürsorgevereine im Bezirk Meilen haben ihre ursprüngliche Aufgabe teilweise verloren. Ein Verein hat sich neu ausgerichtet.

In Herrliberg hat sich der Fürsorgeverein mit seinen rund 50 Mitgliedern einen neuen Namen gegeben. Seit einigen Jahren heisst er «Füso — Verein für Solidarität». Der alte Name war nicht mehr zeitgemäss, denn Fürsorgeaufgaben für private Vereine sind selten geworden. Der religionsneutrale Verein, der einst aus dem Gemeinnützigen Frauenverein hervorgegangen war, hat sich auch inhaltlich neu ausgerichtet. Im Zentrum steht seit einigen Jahren die Altersarbeit. «Wir bieten an, was das Leben im Alter bereichert und was den Zusammenhalt fördert», sagt Vereinspräsidentin Erika Hagmann. Das sind Altersweihnachten, Jubilarenfeiern, Altersturnen und Seniorenwanderungen. Mit der Pro Senectute, die ein ähnliches Angebot hat, wollte sich der Verein aber nicht zusammenschliessen. «Wir wollen eigenständig bleiben», erklärt Hagmann.

Es gibt neben den Altersangeboten weiterhin ein Spendenkonto. «Wir bezahlen einmalige Beiträge an Menschen in einer Notlage, wenn die Sozialbehörde nicht dafür zuständig ist», erklärt Hagmann. Etwa eine Zahnarztrechnung oder ein Musikinstrument für den Musikunterricht eines Kindes. «Aber reine Fürsorgearbeit hat sich erübrigt», sagt die Präsidentin. Die Neuausrichtung auf die Altersarbeit habe sich jedoch gelohnt. «Den Füso brauchts in Herrliberg.»

Auch den über 100-jährigen «Hülfsverein» in Stäfa — er wurde 1910 von einem Pfarrer gegründet — scheint es immer noch zu brauchen. Und zwar mit seiner ursprünglichen Aufgabe, den Bedürftigen im Dorf zu helfen. Jährlich werden vom politisch und konfessionell neutralen Verein rund 40 000 Franken gesammelt und an Menschen in finanzieller Notlage vergeben.

Der Verein entscheidet gemeinsam mit Vertretern der beiden Landeskirchen sowie der Spitex über Gesuche. Viele Unterstützungsanträge werden 'von der Sozialberatung Stäfa oder der Familienberatung des Bezirks gestellt. Berücksichtigt werden Menschen, die ohne eigenes Verschulden in eine finanzielle Notlage geraten sind. Ursachen dafür sind etwa Unfall, Krankheit oder Arbeitslosigkeit. (ero)

Zürichsee-Zeitung Bezirk Meilen vom Mittwoch, 14. Mai 2014, Seite 2 Zürichsee


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