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Herrliberg: Vom Nutzen der mehrfachen Vernetzung im Alter
22.04.2010 10:02 (4539 x gelesen)

Herrliberg: Vom Nutzen der mehrfachen Vernetzung im AlterHerrliberg: Vom Nutzen der mehrfachen Vernetzung im Alter
 

Zum Thema «Vernetzung im Alter» hat die FDP Herrliberg einen Informationsabend durchgeführt. Das Thema interessierte stark.

Das Leben in Vernetzung ist heute bereits sehr wichtig, doch in Zukunft wird dies zu einer absoluten Notwendigkeit: Was für ältere Menschen heute bereits eine Möglichkeit ist, um der Vereinsamung im Alter zu begegnen, wird in allernächster Zukunft der Schlüssel dafür sein, die grossen Folgen der Alterung unserer Bevölkerung - wie zum Beispiel die Pflege von kranken alten Menschen -zu bewältigen. Auch gilt es, die Herausforderungen zu meistern, die auf die jüngeren Generationen zukommen. Ihnen dürfte es in der voll individualisierten Gesellschaft immer weniger gelingen, starke Netzwerke und Netze zu knüpfen, die ihnen helfen sollten, die Schwierigkeiten des Lebens anzunehmen.

Diese Meinung vertrat Franziska Frey-Wettstein am öffentlichen Informations- und Diskussionsabend. den die FDP Herrliberg in der Vogtei zum Thema «Vernetzung im Alter» durchgeführt hatte. Die frühere Zürcher FDP-Politikerin präsidierte lange Jahre die Pro Senectute Kanton Zürich und ist heute noch Mitglied des Stiftung Pro Senectute Schweiz. In ihrem umfassenden Impulsreferat beleuchtete sie alle Facetten des Themas. Sie betonte, dass Vernetzung und Freiwilligenarbeit zusammengehören und dazu beitragen, eine Vielfalt von Aufgaben zu tragen und zu lösen, die der Staat nicht bewältigen oder bezahlen könne.

Politik zu wenig vorausschauend

Vor allem ältere Menschen, die heute eine «sehr aktive und gesunde Generation» darstellen, seien hier gefragt und könnten viel dazu beitragen. die Gesellschaft mitzutragen und mitzugestalten. «Die älteren Menschen sind reich an Wissen und Lebenserfahrung. doch dieser Reichtum wird immer noch zu wenig genutzt». meinte sie. Franziska Frey-Wettstein wies auch darauf hin. dass die Vernetzung alle Generationen umfassen und nicht eine Einweg-Angelegenheit sein müsse. So können Senioren an Schulen lernschwachen Kindern helfen, während Jugendliche den älteren Menschen den Umgang mit Computer und Handy näherbringen könnten. Sie meinte aber. dass die Politik das Thema der Vernetzung im Zusammenhang mit den vielen offenen Fragen der Gesellschaft noch nicht wirklich erkannt habe. Ähnlich äusserte sich Rudolf Graf, der langjährige Herrliberger Hausarzt. der in einem zweiten Impulsreferat die Situation in Herrliberg schilderte. Er zeichnete ein recht positives Bild von den Möglichkeiten und Einrichtungen, die in Herrliberg für die Seniorinnen und Senioren bestünden. Diese seien aber nicht die Folge einer vorausschauenden Politik der Behörden, sondern jeweils eine Reaktion gewesen auf bereits akute Probleme und Bedürfnisse, Er plädierte dafür, dass sich die Behörden mehr vorausschauend verhalten sollten und nicht nur reaktiv. Rudolf' Graf meinte aber auch, dass wir «in einer Pionierzeit» lebten, denn so viele so alte Menschen habe noch keine Generation vor uns gehabt.

Nach den Eintretensreferaten hatten die Besucher die Möglichkeit, über die Situation in Herrliberg zu diskutieren. Behördenvertreter der FDP standen Red und Antwort. Gemeinderat Felix Besser, der für das Gemeindepräsidium kandidiert. sprach über Stärken und Schwächen der Gemeinde Herrliberg, Gaudenz Schwitter. Kandidat für den Gemeinderat, und Peter Fuellemann, Kandidat für die RPK, befassten sich mit den Möglichkeiten zur Integration in die Dorfgemeinschaft. während Reto Furrer das Thema «Das Herrliberger Leistungsangebot für Senioren» behandelte. (pd.)

Küsnachter Nr. 16, 22. April 2010, Seite 7, Marktplatz


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