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Ein «Triangel» für die Senioren
14.03.2002 12:16 (3765 x gelesen)

Ein Triangel für die SeniorenHerrliberg: Senioren-Kontaktstelle als Resultat des Altersleitbildes startet im April

Ein «Triangel» für die Senioren

Auch nach IYV 2001 - dem UNO-Jahr der Freiwilligenarbeit - bleibt das ehrenamtliche Engagement ein Thema. In Herrliberg mündet es jetzt ins Altersleitbild. Am Dienstagabend wurde die Senioren-Kontaktstelle «Triangel» in der Vogtel vorgestellt.

Christian Dietz-Saluz

Ein Jahr lang bereitete die Arbeitsgruppe der Gemeinde unter der Leitung der Sozialvorsteherin Luisa Isler das Leitbild vor. Wohnen im Alter und Dienstleistungen, die das Wohnen zu Hause fördern und erleichtern, sind die Schwerpunkte. Schon hat der Gemeinderat vom Altersleitbild zustimmend Kenntnis genommen, Nun bekommt die Theorie ein praktisches Antlitz. Oder besser gesagt: viele freiwillige Gesichter. Eine Alterskommission setzt jetzt die verschiedenen Empfehlungen um.

Die Projektgruppe geht davon aus, dass die aktuellen Einrichtungen für betagte Mitmenschen in Herrliberg (Alters- und Pflegeheim. Alterssiedlung und Bettenkontingent in der Wäckerlingstiftung) genügen. Doch dafür müssen die Bedingungen für Seniorinnen und Senioren zuhause verbessert werden. Mit anderen Worten: Es braucht einen Hauslieferdienst, Besuchsdienst, Begleit- und Fahrdienst sowie weitere unterstützende Angebote. Das heisst, es sind Freiwillige gefragt.

Offen und unkompliziert

Andrea Hirsiger von der Pro Senectute, Zweigstelle Meilen, arbeitet ebenfalls in der Alterskommission Herrliberg mit. Sie stellte das Projekt Triangel vor. Die Senioren-Kontaktstelle ist das Resultat der Bedürfnisumfrage vom letzten Jahr. Gewünscht wird eine zentrale Beratungs- und Koordinationsstelle. Triangel soll offen und unkompliziert zugänglich sein. Sie fasst alle Hilfs- und Dienstleistungen für alte Menschen in Herrliberg zusammen. Angebote und Bedürfnisse treffen sich in dieser Koordinations- und Vermittlungszentrale. Das beginnt bei der temporären Aushilfe im Haushalt, geht über Besuche, Autofahrdienste, Informationen bis zur sozialen Vermittlung an Organisationen in der Gemeinde und darüber hinaus.

Mit, nicht gegen Spitex

Triangel gibt nicht nur Auskunft, sondern wird von sich aus aktiv-etwa mit einem Senioren-Veranstaltungskalender. Organisation, Aufbau und Entwicklung der Freiwilligenarbeit für Senioren sind das zweite Standbein des Triangels. Selbstverständlich ist der Spitex-Verein Herrliberg weiterhin ein wesentlicher Bestandteil der kommunalen Alterspolitik. Die Kontaktstelle sei «keine Entmachtung der Spitex, sondern eine Ergänzung», hielt Andrea Hirsiger fest.

Bereitschaft vorhanden

Die Freiwilligenarbeit im Rahmen des Altersleitbilds sieht verschiedene Teilnahmemöglichkeiten vor, wie Andrea Hirsiger ausführte. Bei einer Rücklaufquote von 40 Prozent (bei zirka 2500 Personen über 45 Jahren) der im Sommer 2001 durchgeführten Umfrage kann sich die Hälfte der Antwortenden ein Engagement in der Seniorenarbeit vorstellen, 130 von ihnen kreuzten konkrete Aufgaben am 67 interessieren sich für den Fahrdienst, 59 für Besuchsdienst, 51 für Nachbarschaftshilfe, 40 für Schreibarbeiten. 39 für Organisation von Anlässen. 32 wollen besondere Fähigkeiten weitergeben.

Triangel bringt die Bereitschaft und Qualitäten der Freiwilligen unter einen Hut mit den benötigten Hilfeleistungen. Diskretion, Zuverlässigkeit und Einfühlungsvermögen sind Voraussetzungen für das Funktionieren. Darum wird für alle Freiwilligen ein Einführungskurs organisiert. Versicherung, Spesen und Weiterbildungsangebote werden vom Triangel übernommen.

Bleibt abzuwarten, wie viele der ursprünglichen Interessenten an der Altersarbeit «bei der Stange bleiben». Der mit über 100 Personen besetzte Trotten-Saal der Vogtei war aber schon einmal ein helles Signal der Zuversicht.

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«Triangel»

Herrliberg: Der Name Triangel ist eher ein Zufallsprodukt der Arbeitsgruppe. Aber er passt gut zu dem, was die Senioren-Kontaktstelle bezweckt. Die drei Ecken stellen Gemeinde. Organisationen/Institutionen und die einzelnen Freiwilligen dar. Entscheidend ist der Einklang, wie er beim Anschlagen eines Triangels speziell ist und zum Wohlklang für die Betagten werden soll. Erika Hagmann wird die Senioren-Kontaktstelle Herrliberg leiten. Wo das Büro eingerichtet wird, ist noch offen. Derzeit steht die Alterssiedlung im Vordergrund der Planung. Geöffnet sein wird es ab April jeweils dienstags von 14 bis 17 und donnerstags von 9 bis 11 Uhr. (di)

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Freiwilligenpotenzial vergrössern

Herrliberg: Maria Egli von Caritas Schweiz referierte am Informationsabend in Herrliberg über ihr Fachthema, die Freiwilligenarbeit, damit die eingeladenen Zuhörer endgültig erfahren, was das bedeutet.

Der Bedarf an Hilfeleistungen, Betreuung und Pflege für alte Menschen wird weiter stark anwachsen. Maria Egli betrieb keine Schönfärberei. Der gesellschaftliche Wandel mit der demografischen und familiären Entwicklung spricht deutlich für eine Anpassung. Also braucht es in Zukunft noch mehr Freiwillige, die unentgeltlich arbeiten.

Solche Informationen waren am Dienstagabend in der Vogtei ebenso wichtig wie die «Enthüllung» des Triangels. Denn gerade die Altersarbeit verlangt nach freiwilligen Helferinnen und Helfern, die nicht nur mit Begeisterung, sondern auch mit einer gehörigen Portion Realismus sich einsetzen. Nichts gefährdet das Werk mehr als Ernüchterung aus Unwissenheit.

DerTriangel soll ja auch in fünf, zehn oder mehr Jahren noch schön tönen. Im Einklang mit dem Gründungsgedanken vom März 2002. (di)

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Anmeldeformulare für Freiwillige zur Mitarbeit bei Triangel gibt es noch bei der Zweigstelle Pro Senectute Kanton Zürich, Dorfstrasse 78, 8706 Meilen, Telefon 9250575. Der Einführungskurs von Pro Senectute findet ab 14. Mai jeden Dienstag bis 11. Juni (jeweils 19.30 Uhr) in Herrliberg statt.

Zürichsee-Zeitung vom 14. März 2002


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